Mayer Hawthorne: „Ich bin ein Sonderling, aber einer, der viel Spass hat!“

Talk Show/Interviews 10: Mayer Hawthorne.

Mayer Hawthorne startete als HipHop-DJ und Beat-Produzent. Aber mit seinem ersten Album „A Strange Arrangement“  fabrizierte der knapp Dreißigjährige, der wie ein um Jahre jüngerer Computer-Nerd oder Sixties Mod aussieht, ein brillantes, modernes Soul-Album. Der Musiker, der aus Ann Arbor nahe der Motown-Stadt Detroit stammt und heute in Los Angeles lebt, heißt eigentlich Andrew Mayer Cohen. Aber er wollte einen Künstlernamen, mit dem man auch in einem Pornofilm mitspielen könnte, sagt er.

Klaus Winninger: Sie haben als HipHop-DJ und HipHop-Produzent in der Musikszene angefangen, jetzt machen Sie quasi modernen Neo-Soul. Ist Ihnen der HipHop mit all seinen Klischees zu langweilig geworden?

Mayer Hawthorne: Nein, überhaupt nicht. Ich habe mich ja selbst immer bemüht, guten HipHop zu machen. Und Mayer Hawthorne war erst einmal auch nur ein Nebenprojekt für einen Song. Aber dadurch habe ich in Los Angeles Peanut Butter Wolf kennengelernt, den Chef von Stones Throw Records. Er war mehr an meiner Soul-Musik interessiert als an meinen HipHop-Beats. Als ich den Vertrag mit ihm unterschrieben habe, hätte ich nicht daran gedacht, gleich ein ganzes Soul-Album aufzunehmen. Ich wollte weiter HipHop machen.

KW: Aber ist HipHop nicht durch die Bank heute stinklangweilig? Überhaupt nicht mehr innovativ?

Mayer Hawthorne: Was immer man tut, man muss versuchen, dabei innovativ zu bleiben. Auch wenn man klassischen Soul macht.

KW: Auf dem Cover der Promo-CD Ihres Debütalbums A Strange Arrangement sagen Sie: „Es ist alter Soul. Aber es ist neu.“ Können Sie uns diesen Gegensatz erklären?

Mayer Hawthorne: Als ich angefangen habe, an der Platte zu arbeiten, wollte ich, dass sie ein zeitloses, klassisches Feeling hat. Zugleich war es mir wichtig, etwas Neues zu machen. Ich will ja eine neue Generation von Kids damit ansprechen, die nicht mit dem Motown Soul aufgewachsen sind. Und daher ist es wichtig, dass sie fühlen, dass das eine neue zeitgemäße Musik ist, die ihnen etwas zu sagen hat. Dass es ihre Musik ist und nicht die Musik ihrer Eltern. Und weil ich aus einer HipHop-DJ und HipHop-Produzenten-Perspektive heraus an meiner Musik arbeite, gibt es auch eine Menge moderner Einflüsse auf dem Album. Es ist eine Soul-Platte für Leute, die auch HipHop lieben.

KW: Hat es Sie Überwindung gekostet, als Sänger, Songschreiber und Musiker so sehr in den Vordergrund zu treten? Als HipHop-Produzent können Sie ja mehr im Hintergrund agieren.

Mayer Hawthorne: Das war eine große Herausforderung für mich. Ich musste dafür auch total umdenken, auch was mein musikalisches Handwerkszeug und die Art der Produktion anlangt. Auch dass ich jetzt auch singe, ist nicht so leicht für mich. Ich musste dafür ja erst einmal lernen, wie ich meine Stimme als Instrument einsetzen kann. Und ich lerne gerade als Sänger jeden Tag wieder etwas dazu.

KW: Sie spielen auf A Strange Arrangement ja nicht nur die meisten Instrumente selbst, Sie singen neben der Lead-Stimme auch noch die Background Vocals. Warum alles im Alleingang? Sind sie nicht teamtauglich?

Mayer Hawthorne: Wenn ich einen Song schreibe, höre ich üblicherweise schon den ganzen Song in meinem Kopf. Ich höre das Schlagzeug, den Bass, das Klavierpart, die Gesangsharmonien, die Streicher etc. – also ist es für mich am bequemsten, alles gleich selbst zu spielen und zu singen, bevor ich lange einem anderen Musiker erklären muss, wie ich es haben will.

KW: Wie ist es gekommen, dass Sie so ein musikalisches Multitalent sind?

Mayer Hawthorne: Mein Vater spielt Bassgitarre in einer Band in Detroit, auch heute noch. Meine Mutter spielt Klavier. Und die beiden haben mir einiges beigebracht. Ich hatte sogar Schlagzeug- und Klavierunterricht, als ich klein war. Aber ich habe das nicht sonderlich gemocht. Ich habe mir das meiste dann lieber selbst beigebracht und auf den Instrumenten  einfach mal herumprobiert.

KW: Sie sind also in einem total musikbegeisterten Umfeld groß geworden?

Mayer Hawthorne: Klar, bei uns zu Hause haben wir immer irgendwelche Platten angehört. Meine Eltern haben mir viel neue Musik nähergebracht, da hatte ich großes Glück.

KW: Als Sie älter wurden und pubertierten, haben Sie da nicht auch einmal gegen die Musik Ihrer Eltern zu rebellieren begonnen?

Mayer Hawthorne: Das passierte, ja. Als ich Anfang der 1990er auf die High School ging und anfing, HipHop zu hören. LL Cool J, Public Enemy, NWA und Ice Cube. Das war richtig rebellische Musik für mich, das war meine Musik, sie gehörte mir und nicht meinen Eltern. Aber insgeheim habe ich auch die Musik meiner alten Leute weiter gemocht.

KW: Waren Alternative Rock oder Grunge nie ein Thema für Sie? Das ist doch typischer amerikanischer Teenager-Rock-Sound.

Mayer Hawthorne: Ich habe früher auch viel Heavy Metal gehört. Iron Maiden, Ministry und Helmet. Die Smashing Pumpkins sind immer noch eine meiner Lieblingsbands.

KW: Sonderlich beeinflusst hat das Ihre eigene Musik aber nicht, oder?

Mayer Hawthorne: Ich glaube schon, dass man das ein wenig auch auf meinem Album hören kann. Das deutlichste Beispiel ist vielleicht das klagende Gitarrensolo in Green Eyed Love – so  etwas hört man auf einem normalen Soul-Album sicher nicht.

KW: Da Sie auf Strange Arrangements fast alles selbst musizieren und singen, ist es umso rätselhafter, dass Sie sich dafür einen Künstlernamen zugelegt haben. Warum haben Sie die Platte nicht unter Ihrem richtigen Namen Andrew Mayer Cohen veröffentlicht?

Mayer Hawthorne: Als ich angefangen habe, die ersten Demos für Mayer Hawthorne aufzunehmen, hab ich das wie gesagt nur so nebenbei gemacht und es als Spaß und Zeitvertreib betrachtet. Es war nichts Wichtiges für mich. Also habe ich mir einen Spaßnamen ausgedacht, mit dem ich auch in einem Pornofilm mitmachen könnte. Mayer ist mein zweiter Vorname und Hawthorne ist die Straße, in der ich aufgewachsen bin. Meine Eltern leben noch dort.

KW: Aus dem Spaß ist inzwischen Ernst geworden. Mayer Hawthorne ist  ein Erfolg. Wie wird es mit ihm weitergehen? Was sind Ihre Pläne für ihn?

Mayer Hawthorne: Stimmt, es ist eine richtige Karriere geworden. Aber ich möchte auch weiter meinen Spaß damit haben. Ich nehme zwar meine Musik sehr ernst, aber mich selbst als Person weit weniger. Wenn ich mit Mayer Hawthorne einmal an einem Punkt ankomme, an dem es mir keinen Spaß mehr macht, dann muss ich etwas anderes anfangen. Momentan schreibe ich aber schon Songs für ein neues Mayer-Hawthorne-Album. Und ich habe auch einige neue Tracks für Snoop Dogg und für Ghostface Killah produziert.

KW: Mayer Hawthorne ist ein Künstlername. Ist der Typ vorne auf der Plattenhülle, diese Mischung aus Computer-Nerd und Sixties-Mod eine Kunstfigur oder echt? Ist das der wahre Andrew Mayer Cohen?

Mayer Hawthorne: (Lacht) Das bin wirklich ich. Ich habe schon in der Schule viel mit Computern gearbeitet und Informatik studiert. Ich bin auch im wahren Leben ein Sonderling. Aber einer, der viel Spaß hat.

(Veröffentlicht in: now! N° 82, November 2009, komplett überarbeitet im April 2020)

How Reverend Al Green once gave me his benediction: Amen!

Found Pieces #10: Al Green, „Al“ & „Don’t Look Back“, signed, with personal dedications

Al Green, one of the greatest soul singers who ever have graced this planet, is now 71 years old. He celebrated his birthday on the 13th of April. So when I met him for a lengthy interview on a cold and rainy October day in 1993 in some hotel in Munich, he was only 47 years old and already a true soul legend. Al Green was born in the south of the USA. At the end of the 1950s, he sang already with his brothers in the gospel group of his father, a very religious and strict man, who purportedly kicked him out of the house after he caught him listening to profane rhythm & blues and soul music. Some bands later, Al Green had his first minor soul hit at the end of the 1960s. When he came in touch with Memphis soul producer Willie Mitchell and signed with his label Hi Records, he hit a creative and career peak in the first half of the 1970s, with beautiful hits like „Tired of Being Alone” (1971) and grand albums like Let’s Stay Together (1972). In the beginning Green was a singer in the vein of Sam Cooke, Jackie Wilson and James Brown, but over his formative years he developed his own distinctive, powerful singing style: the seductive, yearning, honey sweet voice of a love god. If Casanova would have been an Afro-American singer of soulful love songs I guess he would have sung like Al Green.

At the height of his success in 1974 a fatal girlfriend drama happened, from which the soul singer didn’t recover. He immersed deeply in Christian belief and founded his own church in Memphis, the Church of the Full Gospel Tabernacle, and became a preacher and a Reverend. After two more secular albums he decided in 1978 to devote his divine voice solely to God, quit the sinful soul music scene and recorded many religious gospel albums.

The reason for our meeting in Munich was Reverend Al Green’s return to mundane soul music, his first more or less lustful soul record in a long time. Ironically it was titled Don’t Look Back. But this record did look back and it was mostly co-written and produced by David Steele, from Fine Young Cannibals, some younger, up-to-date British pop-soul smash hits. It was designed for the European market and was released in the USA two years later, slightly modified under a different moniker (Your Heart’s in Good Hands). But when I arrived on time at the Munich hotel for the interview with the Reverend, the PR-manager from his record company was quite desperate. Al Green wasn’t there at all, because he’s gone missing. An hour ago he decided to go for a short walk and hadn’t returned since. I had to wait for another 90 minutes, but then the Reverend showed up being all smiles. He was in that special moment the personified Mr. Love and Happiness, hundred per cent, and he’s presumably the singer who has sung the most songs about love. When the Reverend talked about the meaning of love and his many songs about love, he was oddly speaking about Al Green in the third person. He seemed in a way a bit unsure, if it’s really okay, that he’s singing new songs about erotic love and lust again. But throughout our talk he caroled away his old soul hits passionately into my microphone, just like only a real love god can.

What magic moments these were. How lucky have I been there in Munich in the presence of Al Green? The singer also explained to me and justified, why he’s singing secular soul songs again and why his own congregation and even God don’t mind that: „You just have to realize, who God is, how God is, what God is. God simply is love.” Later on we talked also about the more earthly pleasures and the joys that love can bring: „I never said, that sex is a devil’s thing. Sex can be something very beautiful, if things are done wright. When you know a woman for two or three years and marry her and so on. This is how you’ve been created and this is how I’ve been created, too. That’s beautiful.” Well, whatever it took to convince the Reverend himself to sing those worldly soul songs again, is fine by me.

Then, at the end of our talk, Al Green was not only so kind to sign two of his CDs for me, a definitive Best Of compilation called Al and a promo package of the new one  Don’t Look Back (his signature and dedication on the latter slightly blurred now). In fact, the Reverend also gave me his benediction! And I guess his blessing chaperons me till today. Amen!

Al Green live on Soul Train, 1972: „Love and Happiness”

Record Collection N° 53: Ben Watt „Record” (Unmade Road Records, 2016)

Listening to Ben Watt’s third solo album Fever Dream makes you feel like a human being again.

Ben Watt`s new album Fever Dream arrived in my flat hand signed by the artist himself. Fever Dream is his second album in a row. Counting the early bird, North Marine Drive, issued 1983 on the prospering British independent record label Cherry Red Records, it’s actually his third solo record. I have to admit, there’s a solid bond in my heart: I love Ben Watt`s songs, his music and his voice since the days at the beginning of the 1980s. I feel a strong connection with everything he created with his wife and mother of three children, the wonderful singer, songwriter and author Tracey Thorn in Everything But The Girl, from the mid-1980s way deep down to the end of the 1990s.

Two years ago after a longer break, Ben Watt released a new album called Hendra. I was glad to have him back with such a fine, delicate, sensitive record. And now, there’s Fever Dream. Immediately, from the first bars and guitar sounds of the opening song Gradually to the end of Side A, it made me feel like a human being again. In these troubled and turbulent times, in the horrible, destructive acceleration of the digital age and the whole nerve wrecking, mind blowing internet and smartphone madness of our times, Fever Dream ignites a notion, what life, what being a human still can, still should be. Till New Year of Grace, the fine last song on Side B featuring Marissa Nadler (vocals), Fever Dream offers not only beautiful, but deeply touching songs, beautiful melodies and well-crafted lyrics of a distinctive literary quality.

They are all beautifully sung and magnificently played by Ben Watt (electric and acoustic guitars, keyboards) and his small combo of musicians, comprising of Bernhard Butler (electric guitar), Rex Horan (bass), Martin Ditchham (drums, percussion) and some more. But Fever Dream offers still more. It offers faith in life with all its ups and downs and tribulations. It offers hope and a place where you can step aside and breathe and think and feel. Fever Dream makes you feel alive again.

Ben Watt Fever Dream, Unmade Road Records, 2016

B-logbook: 16.03.2020: Staying Positive, Staying Alive

Total corona shutdown in Austria, day one: Trying to stay positive. And how!

B-logbook: 15.03.2020: We Have All The Time In The World – Staying In

As the vicious Corona Virus strikes the world and all our lives, this is the right time to revisit and hear again all these great box sets, lounging most of the time in the racks. I’m starting with the three volumes of all Stax Volt soul singles from 1959 up to 1975, all in all 28 CDs, brilliantly remastered, a fantastic lively sound, released between 1991 and 1993. Listening to the complete Soulsville U.S.A.

B-logbook: 14.03.2020: Mein erster Plattenspieler

 

Found Pieces/Fundstücke #17: Auf meinem ersten Plattenspieler hörte ich Hörspiele für Kinder und Jugendliche. Später super Singles und Alben von The Sweet, Slade, T. Rex und Suzie Quatro.

An Weihnachten schenkten mir meinen Eltern den ersten Plattenspieler, quasi die Wurzel meiner lebenslangen Faszination für Popmusik, Popmusik, Pop generell. Es war ein super Philips Plattenspieler, Holzrahmen, Plastikkorpus, abnehmbare Boxen, Abspielgeschwindigkeiten 33 1/3 und 45 Umdrehungen pro Minute. Ich erinnere mich nicht mehr genau, aber ich dürfte noch in der Volksschule gewesen, weil ich erst mal Hörspiele für Kinder abspielte: Max und Moritz, Till Eulenspiegels lustige Streiche, Europa Kinderserie. Karl Mays Winnetou I, Winnetou III, Europa Jugendserie.

Später, schon im Gymnasium, erst mal Singles, dann auch erste Langspielplatten von The Sweet, Slade, T. Rex und Suzie Quatro. Glamrock, mein Evangelium. Die Beatles bald darauf, meine Bibel.

Record Collection N° 52: Brent Cash „How Strange It Seems” (Marina Records, 2011)

 

Nie war die gute alte Zeit schöner als heute, oder? Brent Cash zweites Album segelt weiter auf der Route seines fantastischen Debütalbums.

Brent Cash, das ist ein 44-jähriger Multiinstrumentalist, Songschreiber und Sänger aus Athens, Georgia, der in den 1990ern schon zwei unveröffentlicht gebliebene Alben aufnahm. Der gute Mann ist ein heilloser Romantiker, der im aufwändig inszenierten Sound einer versunkenen Epoche schwelgt, die so schön gar nicht gewesen sein kann. Oder doch?

Das Debütalbum von Brent Cash How Will I Know If I’m Awake tönte wie ein verlorenes Meisterwerk aus früheren Zeiten, wie ein Gipfeltreffen von Pop-Großmeistern wie Burt Bacharach, Brian Wilson, Jimmy Webb oder den Carpenters. Auch auf seinem zweiten Longplayer How Strange It Seems ist praktisch jeder Song, jede Takt, jede Note in diesen goldenen kalifornischen Sonnenschein getaucht.

Es fehlt der mit einer Vielzahl von famosen Musikern eingespielten Platte zwar der Überraschungseffekt von How Will I Know If I’m Awake. Dessen betörende Schönheit, Klasse und musikalische Raffinesse finden sich aber auch auf How Strange It Seems wieder. Vom überschwänglichen orchestralen Auftakt I Wish I Were A Song bis zum letzten Song, dem bestrickenden Melodram I Just Can’t Look Away. Das zauberhafte It’s Easier Without Her. Die zarte, fast philosophische, an Burt Bacharach erinnernde Ballade Where Do All The Raindrops Go, der allerschönste Song hier. Das von Akustikgitarren und symphonischen Streichern umspielte Titellied How Strange It Seems. Und die sehnsüchtige Klavierballade Don’t Turn Your Back On The Stars mit einem feinen jazzigen Saxophonsolo.

Brent Cash erweitert auf How Strange It Seems aber seine musikalische Palette um den Soft Rock der 1970er in der Art von America oder Bread. Und um die vielschichtigen Gesangsharmonien von Vokalgruppen wie The Free Design. Im fetzigen Instrumental Can’t Love You Anymore Than I Do blitzen gar funky Kino- und TV-Titelsongs wie Shaft oder Die Straßen von San Francisco auf, auch der psychedelische Motown-Soul.

Alles in allem ist How Strange It Seems eine hochwertige Songkollektion mit einem herrlich melodie- und harmonieseligen Sound. Eine Platte wie ein Ozean voller gebrochenen Herzen, die die nächste Welle erwischen wollen, um Richtung Sonnenuntergang einer neuen neuen Liebe entgegen zu surfen. Klingt kitschig? Schon. Aber auch wahr und so was von schön. Man sollte die Songs von Brent Cash zum Weltkulturerbe erklären.

Brent Cash How Strange It Seems, Marina Records, 2011

(Veröffentlicht in: now! N° 97, Juni 2011, komplett überarbeitet im März 2020)

© Pics shot by Klaus Winninger